Regionale Versorgungsnetze (RVN)

Regionale Versorgungsnetze stehen für integrierte, regional verankerte Versorgungsansätze. Praxen arbeiten dabei eng mit Koordinationsstellen, weiteren Leistungserbringern und definierten Partnern zusammen – z. B. im Rahmen von Modellen wie VIVA.

Für welche Praxen eignen sich regionale Versorgungsnetze?

Die Modellausprägung Regionale Versorgungsnetze richten sich an Praxen, die:

  • sich aktiv in regionale Versorgungsstrukturen einbringen möchten,
  • bereit sind, Versorgung gemeinsam zu koordinieren,
  • offen sind für abgestimmte Qualitäts- und Wirtschaftlichkeitsziele,
  • eng mit weiteren Akteuren zusammenarbeiten möchten.

Typische Merkmale

  • Regionales und interprofessionelles Netzwerkverständnis
  • Koordinierte Versorgungssteuerung
  • Enge Zusammenarbeit mit Koordinationsstellen
  • Gemeinsame Qualitäts- und Wirtschaftlichkeitsziele

Anforderungen an die Praxis

Die Anforderungen ergeben sich aus dem jeweiligen regionalen Modell.

Typische Elemente

  • Gatekeeping durch die Praxis
  • Pflege der Managed-Care-Daten in myCURA one
  • Teilnahme an Qualitätszirkeln
  • Zusammenarbeit mit regionalen Koordinationsstellen
  • Engere Abstimmung mit gemeinsam definierten Leistungserbringern

Digitale Elemente

  • myCURA one als gemeinsame Datenbasis
  • Digitale Schnittstellen je nach regionalem Modell
  • CCM je nach Ausgestaltung verpflichtend oder empfohlen

Ihr Mehrwert

  • Aktive Mitgestaltung regionaler Versorgung
  • Klare Rollenverteilung im Netzwerk
  • Transparente Zusammenarbeit mit Partnern
  • Langfristige Stärkung der regionalen Versorgungsqualität